FAIRTRADE – UNSER BEITRAG

Wir sind stolz darauf, Ihnen die ersten Fairtrade-/Bio-Saucen der Welt anbieten zu können. Warum wir der erste Anbieter sind? Weil die Beschaffung der Rohstoffe und die Entwicklung geschmackvoller Saucen ohne Verstärker viel Mühe, Arbeit und ein bisschen Idealismus kostet.

FAIRTRADE HAT AUSWIRKUNGEN AUF GANZE GEMEINDEN.

Die Fairtrade-Prämie hat nicht nur eine positive Wirkung auf die einzelnen Kleinbauern. Oftmals profitiert die gesamte Gemeinde. Denn die Prämien werden zum einen für die lokale Infrastruktur genutzt, zum anderen wird der höhere Ertrag wieder in den Gemeinschaften ausgegeben. Die Fairtrade-Prämie trägt so auch indirekt zur Bekämpfung der Landflucht von Jugendlichen bei, die – um der Perspektivlosigkeit ihrer Heimat zu entgehen – oftmals in größere Städte ziehen.

So sind wir umso stolzer, dass Sie – und damit auch wir – einen direkten Beitrag für bessere Arbeitsbedingungen, höhere Preise und faire Bedingungen in den Herkunftsländern sorgen können.

Aus diesen Gründen arbeiten wir mit Fairtrade zertifizierten Kooperativen auf der ganzen Welt zusammen, die um eine bessere Zukunft Ihrer Kleinbauern und deren Familien bemüht sind. Ein paar davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:

FAIRTRADE-CURCUMA AUS SÜD-INDIEN:

Die Kleinbauern in Süd-Indien befanden sich in einer Abwärtsspirale. Die Reis-Erträge waren schlecht, teure Pestizide und Dünger mussten gekauft werden. Die Erträge wogen die Ausgaben nicht auf, die Bauern mussten sich bei privaten Geldverleihern mit bis zu 60%-igen Zinsen verschulden und zu allem Überfluss führten die vielen Spritzmittel zu Atemwegs- und Hauterkrankungen.

2001 trat die Manarcadu Social Service Society (MASS) auf den Plan, die den Bauern den Weg zu Bio Landbau ebnete und die Produkte diversifizierte. 900 der insgesamt 1500 MASS-Bauern bauen heute Curcuma an. Seit 2008 ist MASS zudem Fairtrade zertifiziert. Mit der Fairtrade-Prämie werden eine zusätzliche Gesundheitsversorgung sowie Stipendien für begabte Schüler finanziert. Ein Teil des Geldes floss zudem in den Aufbau einer Verarbeitungsanlage.

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FAIRTRADE-ROHRZUCKER AUS MAHARASHTRA, INDIEN:

Indien – Land der üppigen Farben. So wird es zumindest vermarktet. Dass Indien aber auch flach, trocken, staubig und sengend heiß sein kann, zeigt der Bundesstaat Maharashtra. Etwa 17.000 Bauernfamilien leben hier. Die meisten bauen Zuckerrohr an. Ein Problem sind seit jeher die 9-monatige Trockenzeit sowie die extreme Hitze, die Bewässerung zu einem ewigen Problem machen.

Die Suminter Zuckerrohrinitiative sorgt dafür, dass ein Großteil der Bauern auf eine gewinnbringende Bioproduktion umstellen konnte. Inzwischen sind 500 dieser Bauern auch Fairtrade-zertifiziert. Mit der Prämie und den gerechteren Löhnen konnten sie ein effektiveres Tropfenbewässerungssystem anschaffen.
Und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Bauern. Durch die Initiative wurde die Infrastruktur in diesem Teil des Landes deutlich verbessert und somit neue Arbeitsplätze geschaffen.

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FAIRTRADE-BANANENPÜREE AUS ECUADOR:

Die von Kleinbauern demokratisch geführte Kooperative El Guabo aus der Provinz El Oro ist das Paradebeispiel einer Graswurzel-Bewegung. 1997 von 14 Kleinbauern gegründet, gingen sie das enorme Risiko ein, ihren Mittelsmann zu umgehen und einen Bananen-Container auf eigene Kosten direkt in Europa zu verkaufen.

Das Risiko hat sich gelohnt. Denn heute sind in El Guabo 320 Bananen-Bauern organisiert, die insgesamt 430 Mitarbeiter beschäftigen. Die fairen Löhne setzen sie nicht nur für ein besseres Leben ein. Die Fairtrade-Prämie von 1$ pro Gebinde (ca. 20 kg) kommt der Bildung, Gesundheits- und Altersvorsorge sowie der Infrastruktur in der Region zu Gute.

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FAIRTRADE-INGWER AUS MADAGASKAR:

Affenbrotbaum, Lemuren und Fossa: Die Flora und Fauna Madagaskars ist einzigartig. Und vom Aussterben bedroht. War Madagaskar ursprünglich zu 90% bewaldet, sind heute nur noch 10% erhalten. Mit gravierenden Folgen für die Insel selbst und natürlich für ihre einzigartige Tierwelt.

Der Grund dafür ist die wirtschaftliche Situation des Landes. Madagaskar zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Es gibt zu wenig und zu wenig lukrative Arbeit für die knapp 23 Millionen Einwohner. Viele sehen schlichtweg keine Alternative, als an der Zerstörung ihrer Insel mitzuwirken. Fairtrade kann hier einen Unterschied machen – wie die Zusammenarbeit mit der Kooperative KOMAM zeigt.

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